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Opatija, der berühmte kroatische Kurort

An der Kvarner Bucht - auf der Halbinsel Istrien in Kroatien - liegt der weltberühmte Kurort Opatija, der als eines der am längsten und am meisten besuchten Urlaubsziele des Landes gilt. Das erste Hotel, das Hotel Kvarner (vormals Hotel Quarnero), wurde schon im Jahr 1884 gebaut und ist somit das erste Hotel der Adria-Küste. 18 Kilometer von Opatija entfernt liegt der ebenfalls bekannte Ort Rijeka. Derzeit leben in Opatija rund 11.600 Menschen.   



Viele Berühmtheiten lebten in Opatija

Beeindruckend an diesem Seebad ist seine Geschichte, in welcher sich zahlreiche Berühmtheiten in der Stadt niederließen. Darunter viele europäische Kaiser und Könige, Komponisten und Schriftsteller. In der gesamten Stadt befinden sich Denkmäler, die an historisch relevante Personen oder Ereignisse erinnern. Sie sind das Zeichen einer einzigartigen Kultur.



Sommerresidenz Villa Angiolina

Dass Opatija eines der wichtigsten touristischen Ziele des Landes Kroatien ist, hat man Ignacio Scarpa zu verdanken. Dieser wohlhabende Händler lebte lange Zeit in der Stadt Rijeka, wollte sich aber vom Alltagsstress in dieser Stadt erholen. Er beschloss im Jahr 1844, nach Opatija zu reisen und sich eine Sommerresidenz zu errichten, die Villa Angiolina, benannt nach der letzten Gemalin Scarpas. Mit der Errichtung dieser Villa kehrten immer mehr wohlhabende Menschen in die Stadt, sodass sie sich zu einem wahren Touristenmagneten entwickelte. Eine vollständige Renovierung der Villa, die noch heute besichtigt werden kann, erfolgte im Jahr 2000. Konzerte finden in der großen Halle des Hauses, die durch ihre aufwändige Decken-Malerei bekannt ist, statt. Gleichzeitig kann die Halle für Hochzeiten und gesellschaftliche Veranstaltungen gebucht werden.



Die Sehenswürdigkeiten Opatijas

Neben der Villa Angiolina ist das Hotel Kvarner geschichtsträchtig. Das im Jahr 1884 eröffnete Hotel war das erste an der Adria und findet sich aufgrund seiner außergewöhnlichen Architektur aus dem 19. Jahrhundert unter anderem auf vielen Postkarten. Bekannt ist es durch seine wunderschöne Terrasse sowie durch den Kristallsaal, in dem noch heute jährlich zahlreiche kulturelle Veranstaltungen abgehalten werden. Das ein Jahr später eröffnete Hotel Stephanie (heute Hotel Imperial) ging ebenfalls in die Geschichte ein.

Jedem Besucher wird im Goldenen Saal des Hauses der Mund vor Erstaunen offenstehen bleiben. Im 19. Jahrhundert empfing das prunkvolle Hotel einflussreiche Gäste, zu denen unter anderem der deutsche Kaiser Wilhelm II. gehörte. Kaiser Franz Joseph I. von Österreich-Ungarn kehrte im Verlaufe des 19. Jahrhunderts in das Anwesen mit der auffälligen Sezessionsarchitektur ein. Das Grande Hotel Belverdere wurde im Verlaufe der 1930er Jahre aus einem Sanatorium umgewandelt, welches im Jahr 1890 durch Dr. Kàlman Szegö, dem Ehemann Helene Holländers, erbaut wurde. Das ehemalige Gelände des Sanatoriums beinhaltete vier Gebäude: Das mit 50 Zimmern im Hauptgebäude befindliche Erwachsenen-Sanatorium; das Arzt-Gebäude, in welchem sich unter anderem einer der ersten Röntgenapparate und ein Billardsaal befanden; ein Sport-Raum sowie die Abteilung für Kinder mit insgesamt 30 Zimmern. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts galt die Einrichtung als eine der modernsten weltweit. Es gab eine Zentralheizung, einen Wintergarten und eine Bibliothek. Mit 150 Betten konnte das Sanatorium viele Patienten gleichzeitig aufnehmen.

Religiöse Urlauber können in Opatija die Mariä Verkündigungskirche aufsuchen, welche ab dem Jahr 1906 erbaut wurde. Kaiser Franz Joseph I. gab den Auftrag hierfür. Die Sankt Jakobskirche wurde zu Anfang des 15. Jahrhunderts errichtet. Es handelt sich um eine Abtei der Benediktinermönche. Zu Ende des 18. Jahrhunderts fanden in der Abtei aufwändige Renovierungsarbeiten statt, die in den 1930er Jahren getoppt wurden durch weitere Ausbauten.

Das Wahrzeichen der Stadt Opatija ist die Jungfrau mit der Möwe, welche im Jahr 1956 an der „Lungomare“, einer Uferpromenade, errichtet wurde. Für den besonderen Anblick sollten Besucher in den Abendstunden anreisen, da die Jungfrau mit der Möwe durch die Beleuchtung in einem wahren Glanze erstrahlt.



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