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Diokletian war für viele Reformationen verantwortlich - Diokletianpalast

Der vollständige Name des in Dalmatien geborenen Diokletians lautet: Marcus Aurelius Gaius Velerius Diocletianus. Er war in den Jahren 284 bis 305 ein einflussreicher römischer Kaiser, der für die Tetrarchie gekämpft hat. Hierbei handelt es sich um ein Herrschaftsmodell, welches vorsieht, dass vier Kaiser gleichzeitig herrschen dürfen und dabei vollkommen gleichberechtigt sind. Diokletian war für weitere Reformen zuständig, die zur damaligen Zeit oft als wahre Bereicherung galten.

Einen der bedeutendsten Erinnerungen an den römischen Kaiser ist bis heute erhalten geblieben: der Diokletianpalast in Split (Dalmatien). Diokletian ließ ihn in einer sehr kurzen Zeit, in den Jahren 295 bis 305 nach Christus erbauen, um in Split die letzten Jahre seines Lebens verbringen zu können. Schließlich war er in Dalmatien geboren und fühlte sich seiner Heimat sehr nahe. Der enorme Baukomplex nimmt heute die gesamte Innenstadt Splits ein und wurde im Jahr 1979 zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Geländes gehören das Peristyl, der Jupiter-Tempel als auch die noch gut erhaltene, frühkroatische Kirche. 

Der Aufstieg Diokletians

Diokletian wurde nicht als Kaiser geboren. Er arbeitet sich auf einem sehr steinigen Weg nach oben, und zwar im Heer. So durchlief er verschiedene Ämter und war beispielsweise Befehlshafer der kaiserlichen Leibwache, die unter Carinus und Numerianus diente. Letztendlich wurde er im Jahr 284 zum Kaiser ernannt, und zwar in Nicomedia. Das Heer rief ihn zur damaligen Zeit zum Kaiser aus. Vom Senat wurde er erst ein Jahr später - nach dem Tod Carinus - zum Kaiser anerkannt.

Diokletian wollte die Lage im Land beruhigen

Die Lage im Land war extrem unruhig, was das Volk über viele Jahre hinweg verunsicherte. Der neue Kaiser hatte sich daher zum Ziel gesetzt, das Land mit verschiedenen Reformen zu stabilisieren. So entschied er sich beispielsweise im Jahr 286 dazu, Maximian zu seinem Mitregenten zu ernennen. Im Jahr 293 schuf er die erste kleine Regierung, indem er auch noch Constantin I. und Galerius ins Boot holte. Sie wurden als Jungpartner beteiligt. Hieraus ging die „Tetrarchie“ hervor, die Herrschaft Vierer. Bevor er im Jahr 305 nach Christus zurücktrat, erließ er weitere Reformen. So legte er Steuern fest, führte einen Veränderung der Verwaltungsstruktur durch und erließ eine Heeres- sowie eine Münz-Reform. Eine seine letzten Amtshandlungen war das Verbot des Christentums, welches er im Jahr 303 nach Christus durchsetzen wollte.

Die letzten Jahre bis zum Tod

Nach seinem Rücktritt im Jahr 305 nach Christus bröckelte das neue Herrschaftsmodell allmählich. Zwar versuchten die übrigen Herrscher, es aufrecht zu erhalten, dieser Plan konnte jedoch nicht erfolgreich umgesetzt werden. Schnell stellte man fest, dass es vor allem Diokletian war, der die Tetrarchie zusammenhalten konnte. Im Jahr 306 starb Constantinus. Ab diesem Zeitprunkt wurden die ersten Probleme offensichtlich. Obwohl Diokletian im Jahr 308 versuchte, zu vermitteln, wurden von nun an immer wieder Streitigkeiten zwischen den Kaisern Maximian und Galerius geführt. Es kam zu Bürgerkriegen, die verheerende Folgen hatten. Erst ab dem Jahr 324 kehrte wieder Ruhe ein, denn ab diesem Jahr konnte sich wieder ein einziger Kaiser durchsetzen, um das Volk von nun an zu leiten. Es handelte sich hierbei um Kaiser Konstantin.

Marcus Aurelius Gaius Valerius Diocletianus verstarb im Jahr 312 in Spalatum.

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